Newsletter-Manager phplist

phpList

phplist ist eine Software, um E-Mailadressen von Newsletter-Abonnenten zu verwalten, Massen-eMails oder Newsletter zu versenden sowie den Erfolg der Mailing-Aktionen auszuwerten. phplist eignet sich sehr gut für bis zu 100.000 Empfänger und darüber hinaus.

Andere Anbieter versenden Ihnen als Auftragsarbeit Ihre eMails, jedoch zahlen Sie für jede versendete eMail einige Rappen oder sogar einige Dutzend Rappen - je nach Volumen. Auf die Dauer kommt es Sie jedoch günstiger, wenn Sie sich selbst eine webbasierte phpList-Installation anschaffen und dann quasi kostenlos Ihre email-Rundbriefe versenden.

Ich habe phpList schon für mehrere religiöse und politische Organisationen eingerichtet. Im Unterschied zur EU-Gesetzgebung dürfen Schweizer auch Massenemails für nichtkommerzielle Zwecke (z.B. Stellungnahmen oder Aufrufe zu Volksabstimmungen) versenden, ohne gegen die SPAM-Gesetzgebung zu verstossen:

Bundesverfassung und Bundesgericht schützen die Meinungsäusserungsfreiheit und wenden das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) nur auf den kommerziellen Wirtschaftswettbewerb an. Das Bundesgericht hat ausdrücklich erklärt, dass politische, religiöse und ideelle Information, die nicht geeignet ist, den Wirtschaftswettbewerb zu beeinflussen, die Spamvorschriften nicht beachten muss. Weitere Infos: Bakom Spam-FAQ.

Das Eidg. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (Art. 3 Bst. o UWG) verbietet den Massenversand von kommerzieller Werbung. SPAM im Sinne des UWG ist demnach die ungefragte kommerzielle Werbung per E-Mail, Fax, SMS oder Anrufmaschine; jedenfalls ausschliesslich kommerzielle Werbung, nicht jedoch politische, religiöse oder anderweitig ideelle Information.

Leider berücksichtigt die Internet-Community nicht die Unterschiede der Schweizer Sichtweise zu der der EU-Bürokratie. In der EU wird zunehmend jeder "Rundbrief von Unten", der eine Gegenöffentlichkeit zu den Massenmedien bedeuten könnte, als SPAM verfolgt und unterdrückt. Und zwar auch unabhängig von legal gesammelten Mitgliederlisten, die eine Zustimmung (doppel Opt-In Verfahren) zum Empfang der Rundbrief oder Rundschreiben erteilt haben. Und zwar läuft das über automatisiert durchgesetzte IT-Richtlinien der Hostingprovider, der Internet-Zugangsprovider, über Server für Blacklisting u.v.a. SPAM-Reglements mehr. Und das trifft Schweizer Versender ganz genauso. Denn gerade solch grosse eMail-Provider wie die Swisscom (Bluewin.ch-Adressen), die immerhin gut ein Viertel aller Schweizer eMailadressen versorgen, fühlen sich eher der Verfolgung und Unterdrückung von Massenmails verpflichtet, als der Schweizer Verfassung und der Meinungsfreiheit, gerade auch in Hinblick auf unser Demokratieverständnis: Volksabstimmung und Initiativen. So markiert die Swisscom eingehende eMails gerne als Spam, wenn sie automatisch festgestellt haben, dass eine grosse Zahl von eMails von einem Versender unterwegs ist. Auch wird der Absender dann in einschlägigen Blacklisten eingetragen, die von Anti-SPAM-Software abgefragt werden. Auf diese Weise werden so völlig legale politische oder idelle Rundschreiben oder auch an Adresslisten, die durch doppel-Opt-In gesammelt wurden auch bei Nicht-Bluewin-eMail-Adressen fälschlich als SPAM identifiziert. 

Gegen diese administrative Vorgehensweise gibt es keine rechtliche Handhabe.

Die einzige Hoffnung für Massen-Versender besteht in der Verwendung professioneller Software, wie z.B. dem kostenlosen (da Open-Source-Software) phpList, die auf diese Situation ausgerichtet ist und die Richtlinien der Internetprovider berücksichtigt und trotzdem schliesslich einen erfolgreichen Versand vollbringt. Andere Software berichten vielleicht einen erfolgreichen Versand, jedoch ohne Rücksicht darauf, dass die Mails auf dem Wege zum Empfänger rücksichtslos als SPAM herausgefilter wurden. phpList dagegen bietet sogar eine Statistik zu jedem einzelnen Rundbrieftext, wie oft er von den Empfängern geöffnet wurde.

Bei Bedarf (und im Falle gesetzlicher Zulässigkeit, bei ideelen Kampagnen) kann ich Ihnen auch behilflich sein, eine sechsstellige Anzahl von aktuellen Schweizer eMail-Adressen und übrigen Kontaktdaten zu beschaffen.

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